Reaktion

Dunkel war es geworden, aber das war nicht wichtig in diesem Moment.

Die Lust und das Leid verdr?ngten jedes Zeitgef?hl und jedes Gef?hl f?r Tag oder Nacht. Und selbst schuld war ich wieder. Der ?bermut hatte ihre Reaktion ausgel?st, der ?bermut rebellisch zu sein und sie heraus zu fordern. Nun knie ich seit Stunden in meinem Zimmer meine Qual, meine Lust und all meine Gedanken auf sie gerichtet, denn sie hat es verursacht und nur sie kann diese Situation aufl?sen und mich erl?sen.

Die Lust stieg immer wieder in mir auf in den vergangen Stunden ? ich wei? nicht mehr wie viele Male es war ? aber ich musste sie unterdr?cken, auch wenn es mir nicht leicht fiel, so war es doch ihr Wunsch und ihr Wunsch ist mein Weg.

Wie konnte es nur dazu kommen, dass ich wieder von Lust und Folter gequ?lt meinen Tag so konzentriert, nackt da kniete und f?r sie litt? Zwei Tage hatte ich nun Urlaub gehabt und zwei Tage hatte mich meine Herrin warten lassen, ohne Zeit f?r mich zu haben. Dabei hatte ich mich so gefreut, denn endlich hatte ich nicht nur abends und nachts f?r sie Zeit, sondern war st?ndig zur Verf?gung. Umso entt?uschter war ich, dass ich nichts von ihr h?rte.

Am dritten Morgen, wo sie sich immer noch nicht bei mir meldete, unterlie? ich es, ihr zu schreiben, was gestern war und was ich heute tue.

Prompt erhielt ich mittags Mail. Hatte ich es heraus gefordert? Egal, gierig sog ich Ihre Worte in mich ein und alleine das Lesen Ihrer Worte l?ste in mir die Geilheit aus, die ich so nie kannte, ehe ich sie traf. Die Lust, ich nicht mehr missen m?chte, die mein Leben lenkt und mich kontrolliert.

Und obwohl der Inhalt der Mail hart war, freute ich mich ?ber Ihre Nachricht.

Die Strafe war, dass ich, da ich ja Urlaub habe, mich sofort ausziehen sollte und mich erregen sollte ? den ganzen Tag ? bis sie mich in der einen oder anderen Art erl?sen wollte. Zun?chst dachte ich mir, dass ich mit einer Strafe gerechnet hatte und nicht mit Lustschaffen, aber bereits nach einer Stunde war mir klar, dass das eine Strafe war.

Ich kniete auf dem Teppich und die Lustwallungen trieben mich immer wieder bis zum Orgasmus und immer wieder h?rte ich ihre Stimme in meinem Kopf, die mich an mein Keuschbleiben erinnerte. Wie grausem ist der Entzug des Orgamusses, wenn der K?rper nach Befriedigung lechzt und jede Pore des K?rpers nach der Erl?sung fleht, endlich kommen zu d?rfen?

Ihr muss klar gewesen sein, dass die Strafe mich fertig machte, mir den Verstand raubte und mir die Sinne vernebelte. Es dauerte nur noch kurze Zeit und ich dachte nur noch an Sie: Wann wird sie sich melden und mir die Lust g?nnen? Alles in mir war auf sie gerichtet und ich starrte auf meine Mailbox, wann es soweit sein w?rde. Aber nichts passierte und die Stunden vergingen, w?hrend die Lust in den letzten Winkel meines K?rpers kroch und mich erf?llt mit der Sehnsucht nach ihrer Erl?sung.

Ich kenne sie. Sie genie?t es, zu wissen, dass ich vollkommen geil knie, die Lust aufkommen lassen und sie dann wieder wegschieben muss; und stets v?llig von ihr abh?ngig und an sie gebunden, wie es ausgehen w?rde.

So knie ich nun auf dem Boden, im Dunkeln und verstehe ihre Reaktion, die ich selbst verursacht habe. Und dass sie mich weiter nicht beachtet und mich mit meiner Lust, die ihr geh?rt qu?lt, l?sst mich zugleich erschaudern und noch geiler werden. Ich kann kaum widerstehen und will mehr.

Eine Mail! Mein Puls rast... ein Schauer l?uft durch meinen K?rper, Anspannung bis ins letzte K?rperglied. Die einzige Reaktion: ?du darfst nun zu bett gehen; unerf?llt; und ich hoffe, du hast etwas gelernt. aufmerksamkeit erh?lt man nicht mit provokation. daher diese reaktion. schlaf gut. *g*?

Ich lasse von meinem K?rper ab und muss die Erf?llung wegschieben, so schwer es mir auch f?llt. Noch Stunden sp?ter, wachliegen, h?re ihre Stimme, wie sie lachend das ?schlaf gut? haucht. Die Freude mit meiner Lust zu spielen, ist ihr h?chster Genuss.

Und trotz der Qual, die die fortgesetzte Enthaltsamkeit bedeutet, freue ich mich an diesem ?Spiel? immer wieder teilzunehmen.

17.1.06 10:03

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