Auf dem Gaystrich

Kalt ist es schon wieder.
Zwar ist es erst September, dennoch sind die Nächte bereits sehr frisch, wenn der kühle Herbstwind die ersten Blätter der Bäume über den Aphalt bläst. Und hier auf dem Rastplatz, wo keine wärmenden Häuser und Wälder vor der Kälte schützen ist es morgens um halb sechs sehr kühl, gerade weil ich außer einem Ledermantel, einem kurzen schwarzen Satinrock, Pumps und einem knappen, scharzen Oberteil, das mehr offenbarte als verbarg, nichts trug. Unter dem Rock war nur eine Strumpfhose, damit ich stets bereit war gefickt zu werden.
Die Nacht war wieder hart. Diverse Freier kamen und ich Edelhure auf dem Gaystrich versuchte das Beste, um mich ihnen anzubieten. Sie hielten an und drehten die Scheibe runter, um mich näher zu begutachten. Jedesmal ließ ich daraufhin meinen Ledermantel über die Schultern gleiten, zeigte möglichst viel Bein und versuchte so anziehend wie möglich dem möglichen Kunden in die Augen zu sehen.
Es ist ein so erniedrigendes Gefühl so herabgesetzt zu werden! Natürlich ist es ein Job, der meiner Herrin Geld bringt und das freut mich auch, aber es ist so geringschätzend, wie ich mich wildfremden Männern anbiete, was mir so überhaupt keine Lust bereitet und mich so erniedrigt, dass mir immer wieder die Tränen über mein rougebedecktes, geschminktes Gesicht laufen. Dennoch ist es ein seltsames Gefühl, denn ich weiß, dass es meiner Herrin gefällt, wie ich mich für sie auf dem Strich anbiete und gefickt werde von fremden Männern. Es gefällt ihr und bringt ihr Geld und das ist es, was mich wieder anmacht. Ein fürchterliches Gefühl so zwischen Abscheu und Lust hin- und hergerissen zu sein und all das gepaart mit meiner Keuschheit. Erniedrigend... und doch geil.
Gegen vier kam der letzte Freier. Er sah vom Fahrersitz durch das Beifahrerfenster, auf das ich mich versuchte erotisch und entspannt mit den Ellenbogen zu stützen.
Er wollte erstmal sehen, was ich bieten könnte. Da ich bislang in dieser Nacht wenig Geld verdient hatte, begann ich auf dem Rastplatz meinen kurzen Rock hochzuziehen, um ihm meinen Schanz zu zeigen. Er wollte, dass ich mich umdrehe, um meinen Arsch zu sehen, den er denn ficken wollte. Und so tat ich es.
Es ist so fürchterlich, mich so anzubieten! So abstoßend und erniedrigend. Aber ich tue es für sie und das fühlt sich gut...geil an... und erregt mich selbst in diesem so fürchterlichen Moment!

So verging diese Nacht... um viertel vor sechs fuhr sie mit ihrem Wagen vor.
"Na, meine kleine geile Schlampe, wie war die Nacht? Ich hoffe doch erfolgreich?", lächelte sie mich entspannt und süffisant durch das Fenster an. Ich reichte ihr durch das Fenster den erzielten Gewinn. Sie zählte das Geld und lächelte etwas mehr... ist das ein demütigendes, ernidrigendes Gefühl, denn sie weiß, was jeder dieser Scheine für mich bedeutete...
"Brav, kleine Hure! Immerhin etwas. Nun lehne sich mit den Händen auf das Autodach."
Ich wusste, was nun geschehen würde.
"Wir wollen dich mit dem Dildoslip wieder schön verschließen. Zum einen bleibts du so fickbar geweitet und zum anderen hält es dich schön geil."
So brachte sie mich heim... und ich fühlte mich schmutzig, gebranntmarkt, völlig schwach und doch glücklich, denn ich habe wieder das getan, was meine Herrin verlangte... und ihre Zufriedenheit macht mich schon wieder geil...
"Ich hole dich ab? Um elf heute abend?" fragte sie, obwohl es keine Frage war. Ich nickte.
"Und kaufe dir neue Strumpfhosen. Du sollst edel aussehen und nicht wie eine billige Hure, meine kleine Schlampe. Klar?" Wieder nickte ich.
Ja, Sie hatte recht. Ich war ihre kleine Schlampe - erniedrigt, gedemütigt und doch geil und glücklich.
Und morgen werde ich weiter für sie anschaffen gehen.

1.10.06 17:56

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